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Dedizierte Server – effektives Arbeiten mit zweckbestimmten Servern

Es gibt viele Aufgaben, die ein Server übernehmen muss. Innerhalb eines Unternehmens genutzt, muss er zum Beispiel die Koordination zwischen verschiedenen Computern übernehmen, Druckaufträge verwalten, Emails organisieren und für umfangreiche Programme wie SAP als Basis dienen.  Gerade bei größeren Unternehmen, wo die Server auf Grund von vielen Aufgaben und zahlreichen Mitarbeitern stark beansprucht werden, reicht die Errichtung eines einzelnen Servers für alle Aufgaben oft nicht aus. Stattdessen werden mehrere Server benötigt, die optimaler weise jeweils nur eine Funktion zu erfüllen haben. In diesem Fall spricht man von dedizierten Servern.  Ein dedizierter Server ist also genau einer Aufgabe zugewiesen.

Gewöhnlich wird ein dedizierter Server innerhalb eines Unternehmens eingerichtet oder betreut. Gerade bei kleinen Unternehmen mit wenigen Mitarbeitern lohnt sich – trotz der Notwendigkeit – die Anschaffung eines solchen Servers nicht. Neben den hohen Anschaffungskosten ist ein eigener Server schließlich immer auch mit Energie- und Wartungskosten verbunden. Darum bieten mittlerweile auch viele Webhoster die Möglichkeit, sich dedizierte Server zu mieten. Allerdings werden hier zwei Arten dedizierter Server unterschieden:  Der Server kann physisch, also tatsächlich, ausschließlich einem Kunden und einer Funktion zugewiesen sein. Wenn man nicht allzu viel Serverleistung benötigt, kann ein dedizierter Server aber auch virtuell gestaltet sein. Dann läuft er als eigenes Betriebssystem auf einem Server, auf dem auch weitere Server simuliert werden.

Welche Art von Server für wen zu empfehlen ist, ist von den Einsatzvorstellungen abhängig. Virtuelle Server sind kleiner und damit auch kostengünstiger. Allerdings muss man sie mit anderen Kunden teilen, so dass gewöhnlich keine vollen Zugriffsrechte auf den Server gewährt werden können. Wenn mal also die Möglichkeit, einen Server voll auszulasten benötigt, dann empfiehlt es sich, bei einem Webhoster einen kompletten dedizierten Server zu mieten. Auch bei umfangreicheren Programmen, die einen kompletten Zugriff benötigen, ist diese Art des Servers zu empfehlen.

Abgesehen von der physischen Beschaffenheit spielt auch der Zweck des Servers eine wichtige Rolle. Dedizierte Server betrachtet man daher aus zwei Blickwinkeln: Sie können an eine Aufgabe gebunden sein (dedicated Service), oder an einen Kunden (dedicated Customer).  Aufgabengebundene dedizierte Server werden, wie der Name schon sagt, nur für eine bestimmte Aufgabe verwendet. Diese Zweckgebundenheit verringert vor allem die Komplexität der Systeme, was wiederum einen positiven Effekt auf den Bedarf an Ressourcen hat. Denn ein Server, der nur eine bestimmte Anforderung erfüllen muss, hat viel geringere Anforderungen an die Hard- und Software als ein nicht dedizierter Server, der vielen Ansprüchen gerecht werden muss. Ein solcher Server kann zum Beispiel als Druckerserver dienen, der nur Druckaufträge verarbeitet. Häufig treten auch Emailserver auf, die sich ausschließlich mit dem Versenden und Empfangen von Emails beschäftigen. Gerade in größeren Unternehmen können auch Programme wie SAP  auf solchen Servern laufen. Daneben sind auch reine Datenserver beliebt, die einzig und allein für den Up- und Download von Dateien verwendet werden.  Aber auch für Betriebssysteme, die nicht ohne Probleme mit anderen Betriebssystemen auf einem gemeinsamen Server laufen können, bietet sich ein dedizierter Server an.

Neben dem Prinzip „dedicated to Service“ gibt es auch dedizierte Server, die sich auf einen Kunden ausrichten. In der Regel bieten Service Provider und Internet Provider ihren Kunden einen bestimmten Speicherplatz auf einem Server an, der auch noch von anderen Kunden genutzt wird. Auf Wunsch kann man aber auch einen kompletten Server für sich allein mieten. Allerdings wird ein so dedizierter Server nicht nur für einzelne Kunden, sondern auch für bestimmte Personengruppen verwendet. So kann zum Beispiel ein Server einzig und alleine einer einzelnen Abteilung zur Verfügung gestellt werden.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie die Zuordnung zum Kunden erfolgen kann. Auf Hardwareebene ist ein kompletter Rechner nur für einen Kunden zugänglich. Innerhalb eines Servers können aber auch einzelne Betriebssysteme als virtuelle dedizierte Server aufgespielt werden. Physisch gesehen können so mehrere Kunden auf einem Sever liegen. Dank der virtuellen Maschinen, die ein Rechner beinhalten kann, gibt es keine Ressourcen- oder Zugriffsprobleme. Neben diesen beiden Ebenen, auf denen sich Server zuordnen lassen, kann die Kundenzuordnung auch abhängig von der Anwendung, die auf dem dedizierten Server laufen soll, erfolgen. So können sich zum Beispiel mehrere Kunden einen Server teilen, arbeiten aber unabhängig von einander in verschiedenen Anwendungen.

Wenn man von dedizierten Servern auf Kundenebene ausgeht, dann finden sie ihre Anwendung vor allem in Form von Internetauftritten. Die wenigsten Menschen haben für ihre Homepage einen eigenen Server zu Hause stehen. Oft lohnt sich das auch überhaupt nicht. Denn die Anschaffung eines Servers ist gerade für private Zwecke ausgesprochen teuer. Darüber hinaus wird es einem in den meisten Fällen schwer fallen, den vorhandenen Platz auch nur annähernd auszunutzen. Daher lohnt es sich, für eine private Homepage auf einen dedizierten Server bei einem Internetprovider zurückzugreifen. Hier wird einem nicht nur der Webserver zur Verfügung gestellt. In der Regel werden erhält man auch noch weitere, kundenspezifische Services, die man bei einem privaten Server nicht hätte.

Alles in allem ist ein dedizierter Server also eine günstige Lösung, für alle, die die Dienste eines Servers benötigen, aber die finanziellen Mittel dafür nicht aufbringen möchten oder können. Die verschiedenen Provider, die dedizierte Server anbieten, haben häufig viele verschiedene Angebote, die speziell auf kleine oder große Bedürfnisse zugeschnitten sind.



 

 

 

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